Tour zum Wolfscenter Döverden

Kurz vor 09:00 Uhr startete ich mit Sozia Ute von der HEM Tankstelle in Barsinghausen.
Über Bantorf, ging es auf die B 65 Richtung Minden, jedoch kurz hinter Bad Nenndorf wieder rechts ab nach Beckedorf, Sachsenhagen, Wölpinghausen, Bad Rehburg, Münchehagen, Loccum, Leese, Landesbergen, Leeseringen bis rein nach Nienburg, wo wir gegen 10:15 Uhr eine kleine Pause einlegten.
Ab hier entschlossen wir uns dann, die am Vortag installierte Musikanlage auch mal auszuprobieren. Über die B 215 ging es also mit Musik weiter über Haßbergen, Eystrup, bis nach Döverden. Am Parkplatz des Wolfscenters kamen wir gegen 11:10 an.
Klasse die Musikanlage, vielleicht sogar noch etwas besser als die vom Kymco.
An der Kasse angekommen erklärte uns die freundliche Dame, das in wenigen Minuten eine Führung beginnt, an der wir gerne teilnehmen können, das sei im Eintrittspreis enthalten.
So ließen wir uns von der Tierpflegerin viele interessante Dinge über die Wölfe erzählen, sahen zu wie das eine Rudel, welches aus 6 Geschwistern (Fünf Rüden und einer Fähe) besteht sich über ein Reh hermachten, schauten bei den Wolfshunden vorbei und dann zum zweiten Rudel, bestehend aus den Eltern und ihren zwei Söhnen.
Das „Geschwisterrudel“ kann man eigentlich nicht als Rudel bezeichnen, denn es fehlen die Elterntiere. So gibt es bei diesen sechs Tieren auch noch keine Rangordnung, obwohl sie schon 3 Jahre Alt sind. Diese Tiere wurden von Hand aufgezogen und haben somit eine enge Beziehung zum Menschen. So stromerten sie also sofort um die Tierpflegerin herum, als diese mit der Schubkarre incl. Reh das Gehege betrat. Dieses ist ein für Wölfe absolut untypisches Verhalten.
Das Reh übrigens, war ein an der Straße gefundenes totes Tier. Es kommt ziemlich oft vor, das Wildunfallopfer dem Wolfscenter als Futter zur Verfügung gestellt werden.
Ganz anders das Eltern/Söhne Rudel.
Diese sind äußerst scheu dem Menschen gegenüber.
Ute und ich gingen dann noch mal alleine über das Gelände und haben während der Führung und alleine natürlich auch einige Bilder mitgebracht.
Hier die aus dem Außenbereich. Klickt man auf das Bild gelangt man zur kompletten Galerie.

imgp0032bearb

Dann ging es rein ins Gebäude, wo wir erst einmal uns in der Dauerausstellung umschauten.
Hier erfährt man viele weitere interessante Dinge über die Wölfe und natürlich gibt es auch reichlich Fotomaterial.
Einige davon findet ihr in der folgenden Galerie.

imgp0090bearb

Nun schauten wir uns kurz im Verkaufsbereich um, wo man allerlei Andenken, aber auch Literatur erwerben kann. Anschließend ging es zu einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen.

Kurz vor 14:00 Uhr machten wir uns auf Richtung Verden/Aller.
Nach eine Rast zum Essen kamen wir gegen 15:10 Uhr in Verden direkt am Dom an.
Zuerst wollten wir natürlich in den Dom, jedoch wurde dort grad ein Gottesdienst abgehalten, so das wir nicht rein kamen.
So wollten wir den Dom einmal umrunden.
Da sich aber direkt neben dem Dom noch die St. Andreas Kirche befindet, beschlossen wir uns dort einmal umzusehen.
Die Kirche hat Ehrenamtliche Kirchenhüter, deren Aufgabe es ist, Besuchern die Kirche zu zeigen und wesentliche Dinge zu erklären.
So erfuhren wir z.B., dass das Taufbecken aus Kalkstein besteht und 1649 dieser Kirche von dem Schwedischen Beamten Johann Pfeil gestiftet wurde.
Nebenbei erzählte uns der Herr, das der Gottesdienst im Dom zur Einführung des neuen Dompastors abgehalten wurde.
Während unserer Führung hatten wir natürlich auch Gelegenheit einige Bilder in der Kirche zu machen, die ihr in der folgenden Galerie findet.

imgp0171bearb

Nun gingen wir wieder zurück, ließen uns zu einem Getränk nieder und gingen dann noch mal in den Dom.
Der Gottesdienst war beendet, da jedoch anschließend noch Begegnung auf den Programm stand, waren etliche kleine Stehtische mit Snacks und Getränken aufgebaut und wir wurden aufgefordert uns ebenfalls zu bedienen.
Der Rundgang durch den Dom durfte dann natürlich nicht fehlen und so erfuhren wir, das an einigen Prägnanten stellen des Doms Barcodes angebracht sind, über die man mit Hilfe eines Smartphones und der entsprechenden App erfahren kann, was hier jeweils so interessant ist.
Die Bilder aus und am Dom, findet ihr in folgender Galerie.

imgp0203bearb

Gegen 17:10 Uhr machten wir uns dann auf den Rückweg, der über die gleiche Strecke wie hin führte.
Eine kleine Pause in Nienburg und eine weitere Pause zum Tanken waren eingeplant. Dann sollte es schnurstracks nach Hause gehn, …….. sollte, denn wenige Kilometer vor der Haustür hatte mein Bali plötzlich extremen Leistungsverlust und kam noch nicht mal eine kleine Steigung hoch.
Aber irgendwie kamen mir die Geräusche die er machte bekannt vor und so wechselte ich erst mal die Zündkerze, denn so hörte sich mein Kymco auch an, wenn diese nicht mehr OK war und das war sie recht häufig.
Siehe da, Kerze gewechselt und er lief auch wieder.
20:25 war es dann doch schon, als wir zu Hause ankamen und 192 KM an diesem schönen Tag zurückgelegt haben.

Diese(n) Seite/Beitrag teilen

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Ich akzeptiere